Ich glaube, daß Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist existiert, auch wenn man es nicht beweisen kann. Die Erlebnisse mit ihm, die Wunder, die ich in meinem Leben und den Leben vieler Bekannter und Freunde gesehen habe, die Schöpfung in ihrer Vielfalt, das Wort Gottes, die Bibel und vieles mehr sind für mich Beweis genug. Als ich mich für ein Leben mit Jesus entschieden hatte, gab es nur einen Beweis für mich: Die Liebe Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Das Leben, Sterben und die Auferstehung. Das Angebot des guten Hirten, des Erlösers, der eine persönliche Beziehung mit uns Menschen eingehen möchte, der nicht traurig darüber sein will, daß er für den ein oder anderen umsonst gestorben ist. Sollte das wirklich umsonst gewesen sein? Seine Qualen, sein Blut, sein Opfer? Aus Liebe, aus dem Wunsch heraus, Menschen das ewige Leben in der wunderbaren Herrlichkeit Gottes, im Himmel zu ermöglichen. Aus dem Wunsch heraus, ein Fest mit den Verlorenen, Einsamen, Schwachen, Beladenen, Kranken, Schuldigen zu feiern. Ein Fest der Erlösung. Ein Fest für die Hoffnung, die Liebe, Gnade und Ewigkeit.
Immerhin gibt es eine Gegenbewegung auf YouTube, die klarstellt, daß ein offenes Bekenntnis zum liebenden Gott, den Vater und den Retter, den Sohn Jesus Christus und den Tröster, den Heiligen Geist möglich ist. Dann gibt es noch eine Initiative von Soulsaver.de. Hier gibt es viele Bekenntnisse auch auf Deutsch auf YouTube. In zwei Monaten haben es die Amerikaner auf gerade mal 25 Bekenntnisse und über 5100 Zuschauer gebracht. Da kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Ich will das nicht werten.
Kann man diese Videoaktionen Glaubenskrieg nennen? Wenigstens gab es im amerikanischen Fernsehen eine Diskussion, in der zwei bekennende Atheisten gegen zwei bekennende Christen, nämlich Kirk Cameron and Ray Comfort antraten. Das war Anfang Mai und zog viele Zuschauer an. Kirk Cameron hat als Schauspieler in den Verfilmungen von der bekannten "Left Behind" Reihe - in Deutschland bekannter unter "Das Finale - die letzten Tage der Erde" - mitgespielt.
Natürlich wurde wieder eine Endlosdiskussion über Evolution, Schöpfung, Beweis, Glaube, Vernunft, Verstand etc. geführt, die in vielfältige Fragen von Zuschauern mündete.
Ich frage mich, was das alles bringt und warum jemand, der nicht an Gott glauben kann, so ein Projekt anfängt. Atheisten argumentieren gegen einen Glauben, meinen so oft, daß sie an nichts glauben, doch glauben Sie aber selbst auch, nur an andere Dinge, Werte wie die Deutsche Bank, Moral, die Evolution, ihren Verstand etc. Ich sehe auch die ständigen Auseinandersetzungen kritisch.
Bekennen ist gut und wichtig, da stimme ich zu. Noch wichtiger jedoch ist das eigene Leben, das eigene Handeln, das Zeugnis für Jesus in der Liebe, im Frieden und der Nächstenliebe. Würden wir Christen da mehr an uns arbeiten und der Welt damit zeigen, daß wir die Werte Jesus Christi als Salz und Licht in unserer Umgebung einsetzen, dann würde das vielleicht auch so manchen Atheisten überzeugen. Ein anderer Aspekt ist, daß Jesus seinen Jüngern versprochen hat, daß sie Zeichen und Wunder begleiten sollen, wenn sie für Jesus unterwegs sind. Das gilt auch heute noch, und ich bin fest überzeugt davon, daß Gott sich sichtbar und machtvoll in Gebetserhörungen, seinem Eingreifen, seinen Bewahrungen und seiner Liebe zeigt.
Die Kirchen und christlichen Gemeinden müssen aufwachen, die Einheit der Christen als Gemeinde/Kirche Gottes vorantreiben. Jesus meinte alle gläubigen entschiedene lebendige Christen, Nachfolger, Jünger als ein Leib, eine Gemeinschaft der Heiligen, egal in welche Gemeinschaft, Kirche oder Gemeinde sie gehen oder in welcher sie Mitglied sind. Gott schaut ins Herz und nicht auf den Ausweis oder die Institution. Wie leben wir unser Christsein, wie unsere zwischenmenschliche Beziehungen, wie unsere persönliche Beziehungen zu unserem Vater im Himmel, was ist uns im Leben wichtig?
Jeden Tag muß ich Entscheidungen treffen, wie ich mein Christsein bekenne. In meinen Gedanken, im Umgang mit mir, meiner Zeit, meinen Freunden, in meiner Versöhnungsbereitschaft, in praktischen Dingen, in meinen Dates mit meinem allerbesten Freund Jesus, im Gebet für andere. Es ist schwierig, immer auf der richtigen Spur zu bleiben, sich ins Bewußtsein zu rufen, daß Glaube immer Nachfolge, Geduld, Anfechtung, Lebensübergabe, Umkehr von schlechten Gewohnheiten, tägliches üben von Liebe, Friedenstiften, Vergebung, Sprechen mit dem Vater und noch so viel mehr bedeutet. Wie kann ein Alltag durchzogen werden mit der Lebendigkeit, dem Frieden Jesu und seiner Auferstehungskraft? Wie kann mein Alltag erfrischender, fruchtbringender, liebevoller, abhängiger vom Vater werden? Wie können Vertrauen & Glaube wachsen?
mood: net schlecht
book: die Volxbibel 2.0
music: Europe "Secret Society"
film: der letzte Mohikaner
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